Behandlungsablauf

Haartransplantation“ wird auch als Synonym für Eigenaarverpflanzung, Haarverpflanzung und Eigenhaartransplantation benutzt. Bei diesem medizinischen Eingriff, der 6 – 9  Stunden dauert, werden die eigenen Kopf – oder Körperhaare (einzeln, in Büscheln sog. Grafts oder in Streifen) entnommen und in die kahle Kopfhaut implantiert.

Heutzutage gibt es zwei moderne Methoden der Haartransplantation, die von Chirurgen angewendet werden. FUE (Follicular Unit Extraction) und  FUT (Follicular Unit Transplantation). Diese beiden Techniken der Haarverpflanzung unterscheiden sich in einigen wesentlichen Merkmalen.  Eine Haartransplantation wird als sehr gut bezeichnet, wenn es „natürlich“ aussieht. Das heißt, trotz Umverteilung der Haare und neuer Haarlinie ist  nicht erkennbar, dass ein operativer Eingriff stattgefunden hat.

Vor einer Haartransplantation muss zunächst entschieden werden, wie viele Haare verpflanzt werden sollen. Dies ist vom Ausmaß des Haarausfalls abhängig, welcher anhand der Hamilton-Norwood Skala unterteilt ist. Nachdem die Kopfhaut örtlich betäubt wurde, werden die Haare, je nach Methode, in Streifen oder Grafts  entnommen. Die Haarwurzeln werden unter dem Mikroskop aufbereitet und schließlich in Wachstumsrichtung der Haare eingepflanzt. Die durchschnittliche Anwuchsrate liegt bei  95%. In den ersten Monaten kommt es zu einem ganz natürlichen Haarausfall der eingesetzten Haare. Nach ca. 5 Monaten beginnt der erneute Haarwuchs und nach etwa einem Jahr wird das vollständige Ergebnis der Haartransplantation sichtbar.

Haartransplantation auf einen Blick:
  • Mindestalter: Anfang 20
  • Behandlungsdauer: 6-9 Stunden
  • Anästhesie: Lokale Betäubung
  • Kosten: je nach Umfang bzw. Grafts
  • Aufenthalt: ambulant
  • Anwachsrate: ca. 95%
  • Endresultat: nach etwa 12 Monaten
  • Risiken: sehr gering
  • Gesellschaftsfähig: nach 10 – 12 Tagen
  • Entnahmemethoden: FUE / FUT
Haartransplantation in der plastischen Chirurgie

Die Transplantation bzw. Umverteilung der Haare gehört unter den Männern zum beliebtesten chirurgischen Eingriff, mit dem Ziel dem Haarausfall entgegenzuwirken. Oft beginnt der Haarausfall schon im jungen Alter, um die 30, und setzt sich dann bis ins hohe Alter fort. In der Regel sind Geheimratsecken erste Anzeichen von erblich bedingtem Haarausfall.

Ist eine solche Behandlung bei jedem durchführbar?

Grundsätzlich kann man diese Frage mit Vorsicht bejahen, da tatsächlich nahezu jede an Haarausfall leidende Person für diesen Eingriff in Frage kommt. Folgende Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt werden. Ein vorhandener Haarkranz (Donorgebiet), damit Haare umverteilt werden können und die Ursache des Haarausfalls muss erblich bedingt sein und nicht krankhaft oder entzündlich. Es gibt auch die Möglichkeit Körperhaare zu transplantieren und Narben zu überdecken.

Mit welchen Kosten kann gerechnet werden?

Für den Preis einer Haarverpflanzung  spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Dazu gehören Land, Klinik, Arzt, Methode, Ziel…Das heißt es gibt sehr viele verschiedene Aspekte, die beachtet werden müssen.

Bei der Haartransplantation Türkei liegen die Kosten grundsätzlich unter dem europäischen und deutschen Niveau. Gründe dafür liegen in der Kostenstruktur der Kliniken und Ärzte. Dazu gehören z.B. das Lohnniveau und die Lebenshaltungskosten, die in der Türkei bzw. Istanbul noch deutlich niedriger sind. Inzwischen hat sich die Stadt Istanbul einen Namen im Bereich Medizin und Gesundheitstourismus gemacht, da es sehr viele private Kliniken und Spezialisten im Bereich der Medizin gibt. Ärzte lassen sich häufig in den USA und England ausbilden, um dann wieder zurück in ihre Heimat zu gehen und das Wissen weitergeben. Spezialgebiete der türkischen Mediziner sind unter anderen, Haartransplantationen, Lasik OP s, Kardiologie und Fruchtbarkeitsbehandlungen, bei denen eine sehr hohe Erfolgsrate erzielt werden kann.