Ablauf und Dauer einer Haartransplantation
Haartransplantation

Ablauf und Dauer einer Haartransplantation

Bevor eine Eigenhaar-Transplantation durch Health Travels vermittelt wird, erhält der Patient eine individuelle, umfassende und vor allem ehrliche Beratung. Unsere Mitarbeiter halten dabei zu jeder Zeit direkten Kontakt zu dem behandelnden Facharzt. Fällt die Entscheidung für den Patienten positiv aus, wird der mögliche OP-Termin gemeinsam festgelegt.

Die ersten Abschnitte einer Haar-OP nach FUE-Technik

Der OP-Tag für die angesetzte Eigenhaar-Transplantation (FUE-Technik) beginnt mit einer Besprechung, die nochmals den Ablauf der Behandlung genau wiederholt. Danach werden einige Fotos aufgenommen, die Verteilung der Transplantate abgesprochen, die Haarlinie auf der Stirn angezeichnet und das Design beziehungsweise die Haardichte in den Empfangsbereichen abgeklärt wie auch festgelegt.

Anschließend erfolgt normalerweise eine Rasur der Spenderfläche (Donor). Sollen lediglich wenige Spenderhaare entnommen werden, wird das Haar nur teilweise rasiert. Handelt es sich jedoch um eine umfangreiche Haar-OP und somit erhebliche Menge Follikel (ab 1.500 Grafts), ist eine Komplettrasur im Donor (Haarkranz) erforderlich. Nur so können die Follikel gleichmäßig verteilt extrahiert werden.

Nach Rasur des Spenderbereichs wird dieser auf Fotos festgehalten, um eventuell vorhandene Narben vorher zu dokumentieren. Anschließend beginnt die lokale Anästhesie im Bereich des Donors. Diese erfolgt mittels feinster Injektionsnadeln, sodass der Patient höchstens minimale Schmerzen empfindet.

Die Entnahme der Follikel

Die Extraktion der einzelnen Follikel benötigt die meiste Zeit des Eingriffs. Die Grafts müssen dabei höchst exakt mit einem Präzisions-Instrument aufgenommen werden, damit keine Verluste entstehen. Die chirurgischen Hohlnadeln verfügen über Durchmesser zwischen 0,7 und 1,0 Millimeter. Um detailgenau zu arbeiten, setzt der Chirurg hierbei hochwertige Operations-Lupen ein.

Anschließend erfolgt die Anästhesie der Empfangsregion. Die Grafts werden nun einzeln ihrer neuen Position zugeordnet. Mittels feinster Nadeln (0,6 bis 0,8 Millimeter Außendurchmesser) setzt der Facharzt winzige Kanäle, um die Follikel sorgsam einzubetten.

Die Grafts werden dem Winkel entsprechend eingesetzt, der der natürlichen Haarwuchsrichtung des Patienten entspricht. Die Stirn-Haarlinie wird durch den Chirurgen grundsätzlich mit Single-FUs (einzelnen Grafts) designt, um einen natürlichen Soft-Look zu erzielen. In den anderen Empfangsbereichen werden 2er/3er FUs eingesetzt, die letztendlich eine optimale Haardichte ergeben.

Abschlussphase der Eigenhaar-Transplantation

Je nach Follikel-Menge und Aufwand kann die Haar-OP mehrere Stunden (mit Pausen) dauern. In extremen Fällen auch 2 Tage. Die Patienten erleben den Eingriff normalerweise auf/in komfortablen Behandlungsliegen/-stühlen und sind praktisch schmerzfrei.

Ist der Eingriff beendet, wird ein leichter Kopfverband angelegt. Ehe die Patienten die Praxis/das Institut verlassen, erfolgt ein umfassendes Abschluss-Gespräch. Dem Patienten werden postoperative Verhaltensregeln (auch schriftlich) und Medikamente ausgehändigt. Letztere sollen über die kommende Nacht helfen. Am Morgen danach erfolgt in der Praxis/Klinik die Nachkontrolle und erste Haarwäsche.