Haartransplantation ohne Rasur
Haartransplantation

Haartransplantation ohne Rasur / bzw. mit Teil-Rasur

Für eine Eigenhaarverpflanzung nach FUE-Methode (Einzelentnahme der Spendehaare/Follicular Unit Extraction) werden die verbliebenen Haare traditionell komplett auf etwa ein bis zwei Millimeter gekürzt. Speziell im Haarkranz (donor area) beziehungsweise Spendebereich ist die Rasur essenziell, um die einzelnen Haarwurzeleinheiten (normalerweise ein bis vier Follikel) exakt zu entnehmen. Die Behandlung mithilfe einer Komplettrasur ist für den behandelnden Chirurgen einfacher, da auf diese Weise keine Nachbarhaare den Blick auf das wesentliche verhindern.

Geduld und exakte Planung sind wichtig

Viele Betroffene scheuen allerdings diese traditionelle Art der Behandlung, da die Optik während der folgenden Tage/Wochen nach dem Eingriff nicht ihrem Ideal entspricht. Eine Komplettrasur ist für etliche Personen speziell aus beruflicher Sicht nicht vertretbar. Ebenso verhält es sich mit dem sozialen wie auch privaten Umfeld – auch hier soll niemand sofort bemerken, dass eine Eigenhaarverpflanzung vorgenommen wurde.

Während manche Patienten auf Reaktionen und Fragen von Freunden/Bekannten warten, gehen einige Betroffene recht offen mit der Problematik Haarausfall um. Andere Patienten planen weit voraus und kürzen ihre Haare bereits einige Zeit vorher, damit die veränderte Optik niemanden im näheren Umfeld überrascht. Einige lassen sich auch kreative Ausreden einfallen, um die außergewöhnliche Frisur nach dem Eingriff zu erklären.

Da bei der FUE-Methode keine Nähte erforderlich sind und somit keine sichtbare Narbe im Spendebereich zurückbleibt, gilt diese Technik als minimal invasiv. Trotzdem vergehen etwa zehn Tage, bis die Extraktionsspuren vollständig abgeheilt sind und die Patienten sich wieder gesellschaftsfähig fühlen. Der normale Nachwuchs der verbliebenen rasierten Haare benötigt allerdings etwas mehr Zeit. Haare wachsen bekanntlich je Monat ungefähr zehn Millimeter, sodass ihre Länge nach circa zehn Tagen noch relativ kurz ist und bei etwa fünf bis sechs Millimetern liegt.

FUE-Methode ohne Komplettrasur bei Dr. Gür (Istanbul)

Haartransplantation mit TeilrasurDer türkische Haarchirurg Dr. Gökhan Gür bietet Betroffenen in Istanbul allerdings die Möglichkeit zwischen zwei Varianten der FUE-Methode zu wählen, bei denen die komplette Rasur des Kopfes umgangen wird.

Bei der ersten Variante wird der gesamte Spendebereich (donor area/Haarkranz) rasiert – der Empfangsbereich jedoch nicht. Die meisten Betroffenen müssen meistens mit mehreren Tausend Grafts (Transplantaten) versorgt werden, um ein ästhetisch dichtes Ergebnis zu erzielen. Damit dem Haarkranz das Maximum geeigneter Grafts zu entnehmen ist, ist eine Rasur des kompletten Spendeareals nötig. Danach kann Dr. Gür mithilfe einer feinen chirurgische Stanze (weniger als ein Millimeter Durchmesser) die Transplantate extrahieren. Auf diese Weise kann der Haarchirurg während einer Zwei-Tages-Sitzung maximal 4.500 Grafts umsetzen.

Da also nur der Spendebereich rasiert wird, bleibt das natürliche Haupthaar unberührt. Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass Dr. Gür äußerst behutsam und präzise arbeiten muss, da das Haupthaar die Sicht auf den Implantationsbereich wesentlich behindern kann. Der hohe Erfahrungsschatz des Haarchirurgen ist deshalb bei einer Eigenhaartransplantation mit Teilrasur beziehungsweise ohne Rasur für ein positives Ergebnis essenziell.

Bei kleineren Eingriffen genügt eine Teilrasur des Haarkranzes

Haartransplantation ohne KomplettrasurBei der zweiten Variante führt Dr. Gür eine Teilrasur des Spendebereichs durch. Diese erfordert deutlich mehr Zeit wie auch Konzentration des Haarchirurgen und seines Teams, weshalb ein Aufpreis erhoben wird. Der Haarspezialist Dr. Gür, auf Wunsch des Patienten auch ein Friseur, rasiert unmittelbar vor dem Eingriff einen, eventuell auch zwei Streifen innerhalb des Haarkranzes. Diese können minimal, oder bei einem erhöhten Bedarf an Grafts großflächiger ausfallen. Damit sich diese Art Streifenrasur (Teilrasur) anwenden lässt, muss die Haarpracht des Spendebereiches eine bestimmte Länge aufweisen, um die entstandene Lücke anschließend zu kaschieren.

Für die Anwendung einer Teilrasur kommen speziell Patienten infrage, bei denen beispielsweise lediglich kleinere Bereiche am Oberkopf oder Geheimratsecken mit neuen Haaren zu verdichten sind. Das Maximum der versetzten Eigenhaare beträgt hierbei 1.500 Grafts je Eingriff. Sollen allerdings deutlich mehr Haare versetzt werden, muss Variante eins zur Anwendung kommen. Wenn nach einer Behandlung mit Teilrasur (etwa zehn Tage) die Wundkrusten abgefallen sind, lassen sich keinerlei Spuren der Haarversetzung mehr entdecken.

Will der Patient grundsätzlich keine Rasur seiner Haare, lässt sich nur eine äußerst geringe Anzahl Follikel transplantieren. Diese Variante der Eigenhaarversetzung würde zudem sehr viel Zeit beanspruchen und ist dementsprechend kostenintensiv. Aufgrund dessen wird diese Haar-OP nicht angeboten.

Dr. Gökhan Gür – international anerkannter Haarspezialist

Dr. Gökhan GürDr. Gür hat sich seit geraumer Zeit zu einhundert Prozent auf die FUE-Technik bei Eigenhaartransplantationen spezialisiert. Der Haarchirurg arbeitet derzeit in der türkischen Metropole Istanbul. Die Grundlagen für sein Handwerk erlernte Dr. Gür bereits 2003 in Ankara/Türkei. Während seiner ersten Berufsjahre führte Dr. Gür hauptsächlich die Stick & Place-Technik durch, legte sich jedoch anschließend auf die bewährte Slit-Methode fest. Im Rahmen dieser Haar-OP werden die Grafts im ersten Schritt extrahiert, im zweiten Schritt öffnet Dr. Gür mittels winziger Schlitze die Empfangskanäle und im dritten Schritt/Abschluss werden die entnommenen Follikel dort eingesetzt.

Dr. Gökhan Gür gehört zu den wenigen türkischen Fachärzten, die jeden Eingriff persönlich durchführen und sich pro Tag lediglich einen Patienten kümmern. Der Haarspezialist kann heute auf mehr als 2.000 eigenhändig ausgeführte Eingriffe zurückblicken. Normalerweise behandeln etliche Kliniken/Privatpraxen je Tag vier bis fünf Patienten und lassen dabei die komplette Haar-OP von geschulten Assistentinnen durchführen.

  • Die Behandlungsschwerpunkte von Dr. Gür sind unter anderem:
  •  ‘Dense Packing’ (besonders dichtes Transplantieren von Eigenhaaren
  • Mega-Sessions (maximal 4.500 Grafts)
  • Die Verdichtung von Augenbrauen und Bart
  • Sowie Eigenhaartransplantationen mit Teilrasur beziehungsweise ohne Rasur.

Dr. Gür ist Kooperationspartner von Health Travels (Clemens Weber). Die Agentur ist auf Haarchirurgie spezialisiert und bietet mit Dr. Gür internationalen Patienten (überwiegend Mittlerer Osten und Europa) umfassende Dienstleistungen in diesem Bereich.